Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Das Schicksal ist ein mieser Verräter
John Green
Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter      
Autor/in: John Green                      
Seitenzahl:  288                                            
Preis: Hardcover: 16.90€                                
          Taschenbuch:  9.95                   
          E-book: 9.99€                                    
ISBN: 978-3-446-24009-4                          
Verlag: Hanser Verlag                                   

Klappentext:
„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.

Meine Meinung:
Zum Inhalt muss eigentlich nicht mehr viel gesagt werden, der versteht sich glaub ich von selbst.
Das Buch ist einfach unglaublich, es hat einfach alles, über Witz und Humor bis zu eine ersten Geschichte mit traurigen Folgen. Die Hauptcharaktere Hazel und Gus haben einfach einen so genialen Charakter , sodass man sich das Lachen manchmal einfach nicht verkneifen kann. Selbst in den traurigsten Situationen muss man echt lachen. Vor allem diese Szene fand ich richtig klasse:
Mein Vater: „Emily, dieses Risotto...“
Meine Mutter: „Einfach köstlich .“
Gus` Mutter: „o danke. Ich gebe euch gerne das Rezept.“
Gus, nach einem Bissen: „Allerdings ist die Kopfnote eindeutig Nicht-Oranjee.“
Ich: „Gut beobachtet. Es ist köstlich, aber nicht Oranjee-ig.“
Meine Mutter: „Hazel.“
Gus: „Denn es schmeckt wie...“
Ich: „Essen.“
Gus: „Ja, genau. Es schmeckt wie Essen, wie hervorragend zubereitetes Essen. Aber es schmeckt nicht – wie soll ich es vorsichtig ausdrücken...“
Ich: „Es schmeckt nicht, als hätte Gott selbst den Himmel zu eine Reihe von fünf Gerichten gekocht, serviert mit mehreren leuchtenden Kugeln aus fermentiertem sprudelndem Plasma, während um den Tisch am Kanalufer echte und buchstäbliche Blütenblätter stieben.“
Gus: „Schön gesagt.“
Gus` Vater: „Unsere Kinder sind seltsam.“
Mein Vater: „Schön gesagt.“
(S.247 f. Taschenbuch)

Denn selbst wenn alles hoffnungslos ist, bleiben Hazel und Gus ihrem Charakter treu und haben immer noch ihren Humor.
Dieses Buch regt einfach zum Nachdenken an. Man fühlt mit kranken Leuten mit, die nicht in der Öffentlichkeit bemitleidet werden und angestarrt werden wollen. Auch denkt man über sein eigenes Leben nach und ist froh darüber, dass sein eigenes Schicksal kein mieser Verrät ist.
Alles in allem liebe ich diese Buch, denn auch die traurigen Stellen bieten Gelegenheiten zum Schmunzeln und das Buch hat einfach das Gesamtpaket eines guten Buches.
5 Schwalben :)


1 Kommentar:

  1. Ich finde das Buch auch wahnsinnig toll und witzig und es lehrt einen auch, dass man glücklich sein soll was man hat und mit wem man sein Leben teilen darf, denn oft kommt es nicht so ihm man es sich erhofft und egal wie unbedeutend man sich vorkommt, so soll man doch immer wissen, dass man für eine bestimmte Person vielleicht mehr ist als nur irgendjemand.
    Hier hat John Green wirklich ein Meisterwerk geschaffen!
    Lg traumfechterin

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