Clockwork Pricess – Chroniken der Schattenjäger

Clockwork Pricess – Chroniken der Schattenjäger
Cassandra Clare

Titel: Clockwork Princess - Chroniken der Schattenjäger
Autor/in: Cassandra Clare
Seitenzahl: 616
Preis: Hardcover: 19,99€                      
           E-book: 15,99€                                
ISBN:   978-3-401-06476-5
Verlag: Arena
Quelle: http://www.arena-verlag.de/artikel/clockwork-princess-978-3-401-06476-5

Klappentext:
Tessa Gray sollte glücklich sein – sind das nicht alle Bräute? Doch während sie noch mitten in den Hochzeitsvorbereitungen steckt, zieht sich die Schlinge um die Schattenjäger des Londoner Instituts immer weiter zu. Denn Mortmain hat eine riesige Armee zusammengestellt, um die Schattenjäger endgültig zu vernichten. Nur ein letztes Detail fehlt Mortmain zur Ausführung seines Plans: Er braucht Tessa.
Jem und Will, die beide Anspruch auf Tessas Herz erheben, würden alles für sie geben. Die Zeit tickt, sie alle müssen eine Wahl treffen.

Inhalt:
Tessas Gefühle sind verwirrt. Sie liebt ihren verlobten Jem wirklich sehr, doch durch Wills Liebesgeständnis leidet sie. Denn sie muss ihn anlügen und ihm ihre Liebe vorenthalten. Immer wieder fragt sie sich, ob man zwei Menschen gleichzeitig zum gleichen Teil lieben kann. Auch leidet Will darunter, dass Tessa mit Jem verlobt ist, statt mit ihm. Er liebt Tessa und seinen Parabatai so sehr, dass er seine eigenen Gefühle ihnen zuliebe unterdrückt.
Währenddessen wird der Yin-Fen- Vorrat von Jem knapp, da Mortmain alle Vorräte in London aufkauft. Jem wird immer schwächer. Und dann wird Tessa entführt...

Meine Meinung:
Zu Beginn möchte ich einmal sagen, dass man schon viele Spoiler im Umschlag des Buches finden kann. So weiß man zum Beispiel auf Grund eines Stammbaumes wer mit wem zusammenkommt. Dass dort Spoiler enthalten sein können, wird zwar in den ersten Seiten des Buchs erwähnt, dennoch fällt der Blick nun mal zu erst auf den Umschlag, da ich die Umschläge meist vor dem Lesen abnehme, um sich nicht zu beschädigen.

So nun aber zum Buch selbst:
Tessa Charakter ist viel stärker geworden, sie will Mortmain die Stirn bieten und ist in gefährlich Situationen nicht mehr so ängstlich wie zu Beginn der Trilogie.
Ihre Gefühle zu Jem und Will sind stark erkennbar und sie gibt sich selbst die Schuld, dass durch sie, die Personen, die sie liebt, in Gefahr gebracht werden.
Wills Gefühle zu Tessa sind an fast jeder Stelle des Buches, die aus seiner Sicht geschrieben wurden, sichtbar. Er leidet darunter, dass seine Liebe zu Tessa nie auf Gegenseitigkeit beruhen wird, da er denkt, dass Tessa ihn nicht liebt. Dennoch wünscht er Tessa und seinem Parabatai Jem alles Glück der Welt. Dazu kommt noch die Sorge um seine Schwester Cecily, die nun ebenso im Institut wohnt.
Cecily sorgt sich die ganze Zeit um Will, auch wenn sie zu erst denkt, dass er sie hasst. Sie versucht ihn am Anfang dazu zu bewegen mit zurück zu ihren Eltern zu kommen, doch dann lernt sie das Schattenjägerdarsein zu lieben.
Gabriel lernt man in diesem Teil auch sehr gut kennen. Die Schuldgefühle für den Tod seines Vaters werden deutlich aber auch eine nette Seite von Gabriel ist zu erkennen.
Auch Sophie, Charlotte, Henry und Gideon sind sonst gut ausgearbeitete Charaktere.
Mir fehlen in diesem Buch einfach noch ein paar von Jems Gefühlen. Ich hätte gerne gewusst was er in dem Moment denkt, als er erfährt dass Will auch in Tessa verliebt ist. Oder auch was er denkt, als er von Tessas Gefühlen erfährt. Sein Schicksal fand ich im ersten Moment nicht so toll. Doch das Ende fand ich gut gelöst.
Auch wenn es jetzt komisch klingt, da das Buch in der Vergangenheit spielt, hat es schon kleine Züge von einer Dystopie. Ich meine die Technik der Maschinen (also sozusagen der Roberter ) entwickelt sich immer weiter. Tessa denkt selbst, dass es ja nicht sein kann, dass Maschinen selbstständig denken können, doch die Technik dem schon sehr nahe kommt. Es erinnert mich einfach daran, dass es auch Bücher oder auch Filme gibt, wo die Roboter die Weltherrschaft übernehmen oder so. Klingt komisch, ich weiß. Aber auch hier kommt eine Armee von Maschinen vor, womit Mortmain die Londoner Schattenjäger auslöschen will. Es ist sozusagen eine Mischung aus Vergangenheit-Fantasy-Dystopie.
Naja, ich gebe trotz kleinen Kriterien 5 von 5 Schwalben.

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