Gated - Die letzten 12 Tage

Gated - Die letzten 12 Tage 
Amy Christine Parker

Titel: Gated - Die letzten 12 Tage
Autor/in: Amy Christine Parker
Seitenzahl: 336
Preis: Hardcover: 16,95€                     
           E-book: 14,99€                               
ISBN: 978-3-423-76098-0
Verlag: dtv
Quelle: http://www.dtv-dasjungebuch.de/buecher/gated_-_die_letzten_12_tage_76098.html

Klappentext:
Bis vor Kurzem glaubte die siebzehnjährige Lyla, die Gemeinschaft von Mandrodage Meadows, in der sie mit ihrer Familie lebt, bewahre sie vor dem Bösen in der Welt und dem bevorstehenden Weltuntergang. Dann trifft sie Cody, einen Jungen von außerhalb, und stellt fest, dass sie in Wahrheit in einem perfiden Unterdrückungssystem gefangen ist. Doch Lylas Versuch, gegen Pioneer, den ebenso charismatischen wie gefährlichen Führer der Gemeinschaft, zu rebellieren, führt zum Kampf . . .

Inhalt:
Seid ihre große Schwester Karen, als Lyla 5 war, verschwand, wohnt Lyla und ihre Eltern in Mandrodage Meadows. Zusammen mit ihrem „Führer“ Pioneer soll die Gemeinde alle Bewohner vor dem Bösen und den unmittelbaren Weltuntergang schützen. Dafür ließen sie das Silo erbauen. Eine große Wohnsiedlung, die die Gemeindebewohner in der Zeit der totalen Zerstörung beschützen soll.Doch dann lernt Lyla Cody kennen und er lässt sie an ihrem eigentlichen Glauben zweifeln...

Meine Meinung:
Zuerst muss ich einmal erwähnen, dass dies keine Dystopie ist. An manchen Stellen zeigt es zwar Dystopiecharakter, wie zum Beispiel eine „Gesellschaft“ → Gemeinde die unter grausamer Führung steht oder das sehr nach Dystopie aussehende Cover, doch sonst hat es eher weniger damit auf sich. Auf den englischen Covern steht, dass es ein Thriller ist und zu Anfang habe ich auch dran gezweifelt, doch gegen Ende beweist das Buch, dass es durchaus ein Thriller ist.

Lyla oder auch Kleine Eule, wie sie von Pioneer genannt wird, ist siebzehn Jahre alt und kennt fast ausschließlich das Leben in der Gemeinde. Dort ärgert es sie, dass sie von allen immer so dargestellt wird, als ob sie weder selbstsicher noch hart im nehmen wäre. Man lernt sie in dem Buch wirklich gut kennen und mir persönlich gefiel Lyla ganz gut. Ich weiß, dass sie glatte Haare hat in denen Locken schon nach wenigen Minuten verschwinden, doch ihre Haarfarbe ist mir leider nicht bekannt. Entweder wird es in dem Buch einfach nicht erwähnt, was ich ein wenig schade finde, oder ich habe es einfach überlesen, dann entschuldige ich mich natürlich für diesen Kommentar :).
Pioneer wird in diesem Buch auch sehr gut beschrieben, dies vor allem in Lylas Erinnerungen. Er ist von außen ein netter Mann, doch man merkt sofort, dass etwas nicht mit ihm stimmt. Allein seine Bestrafungen oder auch andere Situationen im Buch zeigen, dass er nicht der Mensch ist für den man ihn am Anfang hält. Doch ich möchte nicht zu viel verraten.
Lylas Mutter wird auch noch recht gut beschrieben. Sie ist stark von dem Verlust von Karen geprägt und reagiert in vielen Situationen ängstlich oder sogar panisch. Sonst werden ihre Freunde wie Marie, Will, Brian oder auch Cody beschrieben, doch man lernt sie nicht wirklich ich sag jetzt mal „persönlich“ kennen.

Der Schreibstil gefällt mir recht gut, es lässt sich leicht runterlesen und man muss eigentlich nicht innehalten, um den Inhalt noch mal konkret zu überdenken.
Die Zitate am Anfang eines Kapitels, meist von Pioneer selbst, passen meist immer zum Kapitel, was ich ganz gut finde.
Das Ende vor allem das letzte Kapitel, finde ich ganz gut. Stören tut mich allerdings, dass man am Ende nicht erfährt wieso Pioneer so gehandelt hat. Auch hätte ich gerne noch gewusst, was mit allen nun passiert. Die Spitznamen der anderen, auch wenn es nicht so wichtig ist, hätte ich auch gerne gewusst oder auch was mit Karen nun passiert ist, doch auf der anderen Seite ist es auch ganz gut, dass man es nicht erfährt, da so einfach das wirkliche Leben ist.
Ich finde die Story wirklich interessant und man kann das Buch wirklich mal lesen. Aus diesem Grund gebe ich „Gated – Die letzten 12 Tage“ 3,5 Schwalben :)


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