Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten

Morgentau – Die Auserwählte der Jahreszeiten
Jennifer Wolf


Titel: Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten

Autor/in: Jennifer Wolf
Seitenzahl: 233
Preis: E-book: 3,99€                     
ISBN: 978-3-646-60016-2
Verlag: im.press (Carlsen)
Quelle: http://www.carlsen.de/epub/morgentau-die-auserwahlte-der-jahreszeiten/49706#Inhalt


Klappentext:

Die Erde liegt unter einer dicken Schneedecke, Eis und Kälte herrschen überall. Nur noch ein kleiner Landfleck ist bewohnbar, wo die Erdgöttin Gaia die letzten ahnungslosen Menschen angesiedelt hat. Hier lebt auch Maya Jasmine Morgentau, eine der göttlichen Hüterinnen. Alle hundert Jahre wird unter ihnen eine Auserwählte dazu bestimmt, das Gleichgewicht der Natur aufrechtzuerhalten. Sie darf die vier besonderen Söhne der Gaia kennenlernen, den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. Für einen muss sie sich entscheiden und sich ein Jahrhundert an ihn binden. Doch jeder der Söhne hat seine Stärken und Schwächen. Sollte Maya die Auserwählte werden, für wen würde sie ihr Leben hergeben? 

Meine Meinung:
Ich muss ja zugeben, dass ich am Anfang noch nicht wirklich Lust hatte das Buch zu lesen. Doch mein SuB-Glas hat entschieden und deswegen hatte ich beschlossen einfach mal rein zu lesen. Und ich war sofort von dem Buch in seinen Bann gezogen.
Maya ist eine reine Person. Sie ist nett und hat eher eine ruhige Persönlichkeit. Als die Göttin Gaia zu erst ihre Freundin Iria betrachtet, kommen ihr schon fast die Tränen, da sie ihre beste Freundin nicht verlieren möchte. Doch dann wird die Göttin auf Maya aufmerksam und sieht in ihr sofort die Richte Auserwählte. Ein Jahr vergeht und die sehr nervöse Maya begleitet Gaia nach Hause. Dort lernt sie die vier Jahreszeiten, Gaias Söhne, Aviv, Sol, Jesien und Nevis kennen. Nun muss sie sich für einen der 4 in den nächsten 4 Wochen entscheiden, denn sie verbringt bei jeder Jahreszeit eine Woche, um sie besser kennenzulernen.
Aviv, der Frühling, ist am Anfang eher zurückhaltender. Er wirkt schüchtern und man merkt später in seiner Woche, dass er Maya gerne für 100 Jahre an seiner Seite haben möchte. Sein Tiergeist Nutty war mir wirklich sehr sympatisch.
Sol, der Sommer, ist von sich selbst total überzeugt. Er wirkt ein wenig arrogant und überheblich. Erst in seiner Jahreszeit merkt Maya, dass er auch andere Seiten hat. Doch am meisten stört sie eigentlich, dass er gar nicht um seine Frau für die letzten 100 Jahre zu trauern scheint.
Jesien, der Herbst, gefällt Maya auf Anhieb gut. Sofort merkt sie, dass zu ihm eine wunderbare Freundschaft entstehen kann. Er ist in laufe des Buches immer wieder für sie da, obwohl es für ihn selbst einige Verluste zu bedeuten hat.
Und zu Letzt ist da noch der Winter, Nevis. Man bemerkt sofort die Spannung zwischen Maya und ihm. Maya scheint, trotz seiner Unverschämtheit, von ihm wie magisch angezogen zu sein und auch als Leser war ich ziemlich neugierig auf ihn. Man will einfach das Eis in ihm zum Schmelzen bringen und sein wahres Ich sehen.
Besonders gefiel mir in diesem Buch die Personifikation der Jahreszeiten (hoffe ich habe das richtige Stilmittel genannt^^). Die Autorin spricht Aviv, Sol, Jesien und Nevis immer wieder mit der Frühling, der Sommer, der Herbst und der Winter an und dies hat mir wirklich gut gefallen.
Der Schreibstil war sehr fließend. Man schlittert geradewegs durchs Buch.
Was ich wirklich schade fand, ist, dass mit zunehmenden Lesen des Buches einfach viele Stellen im Buch viel zu schnell verlaufen. Ich hätte mir hier einfach viel mehr tiefe gewünscht.
Das Ende gefiel mir zu Anfang auch nicht besonders ( lest es selbst), doch dann folgte ein kleiner Punkt, der das Ende wieder positiv erscheinen lässt. Was das Buch dann doch noch wieder gerettet hat, da ich schon ein wenig enttäuscht war, da es am Anfang ja so gut war.
Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen. Die Story war wirklich schön und die Charaktere gefielen mir auch wirklich gut. Doch wegen der wenigen tiefe an manchen Stellen vergebe ich noch gerade 4 Schwalben. An manchen Stellen hätte man noch ein wenig arbeiten können.


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