Eine wie Alaska

John Green


Originaltitel: Looking for Alaska
Erscheinungstermin: 1. Juni 2008
Seiten: 304
Preis: Hardcover: 16,90€ (Carl Hanser Verlag)
           Taschenbuch: 9,99€ 
           E-book: 8,99€
ISBN: 978-3-423-62403-9
Verlag: dtv

                          

Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Dass hinter dieser verrückten, aufgekratzten Schale etwas Weiches und Verletzliches steckt, ist offensichtlich. Wer ist Alaska wirklich?
Mit Anmut und Humor, voller Selbstironie und sehr charmant erzählt Green die zu Tränen rührende Geschichte von Miles, in dessen Leben die Liebe wie eine Bombe einschlägt.


Miles ist ein schlaksiger, großer, sporthassender und an seiner alten Schule nicht sehr beliebter Junge. Als er nach Culver Creek kommt, lernt er zu erst seinen Mitbewohner Colonel kennen, der ihm wiederum die in Miles Augen wundervolle Alaska vorstellt. Zusammen mit ihrem gemeinsamen Freund Takumi lernt Miles ein völlig neues Leben kennen, was vom rauchen der ersten Zigarette, über das Trinken von Alkohol, dem gegenseitigen Streichspielen bis zur ersten Freundin reicht. Miles ist auf der Suche nach dem „großen Vielleicht“ und seine Erlebnisse in Culver Creek sollen ihm dabei helfen...
Miles aka. Pummel ist eigentlich ein Außenseiter, der einem im Wahren Leben nicht wirklich auffallen würde. Auch in „Eine wie Alaska“ hatte er vor Culver Creek nicht wirklich Freunde und hat auch mit nicht vielen anderen außer Colonel, Alaska, Takumi und Lara viel zu tun. Trotz seiner Außenseiterrolle hat er einfach einen tollen Charakter, der einen wirklich guten Humor hat. Ich fand ihn von Anfang an sympathisch und fand seinen Gedankengang und seine Sichtweise auf viele Dinge sehr interessant und zutreffend. Ich mochte ihn wirklich gerne.
Colonel ist Miles Zimmermitbewohner. Er ist ein kleiner Typ mit ziemlich viel Charakter. Er hat einen chronischen Hass auf die Tagestäter (die reichen Schüler der Schule) und ist eine Genie in Sachen Streiche. Er hat eine große Persönlichkeit, die mir sehr zusagte, sodass ich ihn ebenfalls wirklich mochte.
Alaska wird von Miles als wunderschön beschrieben. Sie ist wie auch Colonel verdammt schlau und Raucht eine Zigarette nach dem anderen. Sie ist eine sehr interessante Persönlichkeit mit vielen verschiedenen Gesichtern. Mal ist sie sehr philosophisch oder redet viel von ihren Büchern und mal setzt sie sich für das Bild der Frau ein. Sie ist generell in vielen Dingen sehr direkt und vertritt ihre Meinung. Dennoch hat sie oft Stimmungsschwankungen, was auch Miles schnell bewusst wird. Man weiß nie wie Alaska als nächstes drauf ist. Ich empfand Alaska als sehr interessant, doch ich denke, dass sie mich im Wahren Leben manchmal einfach nerven würde.
Takumi und Lara gefielen mir wie auch alle anderen Charaktere wirklich gut, wobei ich erwähnen muss, dass mir Lara besser gefallen hat als Alaska.
Kommen wir zum unglaublich tollen Schreibstil. John Green schafft es einfach durch seine Art des Schreibens den Leser in seinen Bann zu ziehen. Dazu kommen die unglaublich tollen Zitate, ich habe mir wirklich oft ein Zitat notiert und es würde sie allein wegen den Zitaten schon lohnen dieses Buch zu lesen.
In diesem Buch gibt es eine Stelle, die mich trotz meines Wissens und der Vorahnung einfach nur geschockt hat. Ich hatte am ganzen Körper Gänsehaut und in meinem Kopf war einfach alles „Nein“ und einfach schockiert, ich musste mir über das, was ich eigentlich schon längs wusste erst mal klar werden und ich war einfach nur „down“. In diesem Moment dachte ich auch nur dass ich diesem unglaublich guten Buch auf keinem Fall 5 Schwalben geben kann. Ich meine es ist ein unglaublich tolles Buch, doch der Inhalt passt mir an dieser Stelle einfach nicht. Ich kann mein Herz einfach nicht dazu überreden. Das Buch begann so toll und dann so etwas? Ich dachte wirklich John Green hat in diesem Moment einen kleinen Teil meines Herzens zerstört. Doch so ist nun mal das Leben und John Green kann einem den Schmerz des Lebens einfach so gut vermitteln und auch wenn es mir in dem Moment einfach nicht gepasst hat, ist es einfach nur Wahr, so ist nun mal das Leben.
Und dennoch lindert er diesen Schmerz auch noch mit dem Fortlaufen des Buches und schafft einem eine gutes Gefühl nach beenden des Ganzen. Dieses Gefühl hatte ich ebenfalls bei „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, denn Trotz der ganzen Trauer ist da einfach dieses Gefühl, das alles gut werden lässt.
Ich hatte am Anfang wirklich keine Lust mit diesem Buch anzufangen (vor allem, da ich schon manche Details halt kannte), doch ich bereue es auf keinster Weise es gelesen zu haben. Es ist ein so tolles Buch und ich empfehle euch allen es zu lesen und euch von John Green diesen Teil des Lebens zeigen zu lassen. 5 Schwalben.



Kommentare:

  1. Einen wunderschönen Blog hast du <3
    Schön, dass dir das Buch so gut gefallen hat! Mir hat es leider gar nicht gefallen, aber vielleicht lese ich es ja nochmal und dann gefällt es mir besser :D
    Aber ich muss dir zustimmen, dass die Zitate einfach nur toll sind!
    LG, Anto ♥
    www.itswastedtime.blogspot.de

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    1. Danke, dass er dir gefällt :) <3
      Schade, dass es dir nicht so gefallen hat, war an einer gewissen Stelle auch am zweifeln und hatte zu Anfang auch null Lust anzufangen.
      Liebe Grüße,
      Luisa <3 :)

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    2. Ich musste mich da auch erst einlesen, aber dann hat es mir auch super gefallen <3

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