Soul Seeker - Vom Schicksal bestimmt

Alyson Noel


Originaltitel: Soul Seekers. Fated
Erscheinungstermin: 10. September 2012
Seiten: 448
Preis: Hardcover: 16,99€
           Taschenbuch: 9,99€
           E-book: 8,99€
ISBN: 978-3-442-20406-9
Verlag: Page & Turner
                   
                         
Eine zarte Liebe, von Dunkelheit bedroht
Plötzlich ist im Leben der 16-jährigen Daire Santos nichts mehr so, wie es war. Von einem Tag auf den anderen hat sie schreckliche Visionen, Krähen und Geister verfolgen sie, während die Zeit still zu stehen scheint. Und dann wird sie in ihren Träumen auch noch heimgesucht von einem unbekannten Jungen mit wunderschönen blauen Augen. Daire glaubt, den Verstand zu verlieren. Erst als sie zum ersten Mal Kontakt zu ihrer Großmutter aufnimmt, scheint sich alles zu klären. Denn von ihr erfährt sie, dass sie ein Soul Seeker ist. Nur sie hat die Fähigkeit, zwischen den Welten der Lebenden und der Toten zu wandeln. Doch dann begegnet sie Dace, dem Jungen mit den schönen blauen Augen in der Wirklichkeit, und von dem Augenblick an ringt ihre Großmutter mit dem Tod. Kann es sein, dass dieser charmante Junge nicht der ist, der er vorgibt zu sein und eine dunkle Gefahr von ihm ausgeht? 


Daire führt ein nicht ganz so normales Leben. Sie wohnt nicht wie jeder andere in einem kleinen schönen Haus, sondern reist auf der ganzen Welt von einem Filmset zum anderen. Dairs Mutter ist nämlich Visagistin und so lernt sie viele neue Menschen kennen, baut allerdings auch nie eine richtige Bindung zu ihnen auf.
Als Daire auf Grund eines neuen Auftrages ihrer Mutter in Marrakesch durch die Straßen schlendert, bekommt sie plötzlich schreckliche und unheilvolle Visionen und dreht völlig ab.
Auch nach der Rückkehr in die Staaten wird Daire weiter von Visionen gequält und Jeenika weiß nicht mehr, wie sie Daire weiter helfen kann.
Doch dann taucht Daires verschollene Großmutter Paloma auf und behauptet, dass nur sie Daires Leben retten kann und dazu muss sie zu ihr nach New Mexiko kommen...

Ich muss sagen, dass mir der Einstieg in dieses Buch nicht so gut gelungen ist. Es beginnt zwar recht interessant, doch so wirklich in seinen Bann ziehen, konnte mich dieses Buch lange Zeit nicht. Das Thema an sich gefiel mir eigentlich gut, doch es war sehr langatmig und schleppend geschrieben, dass auf längere Zeit kaum was passierte. Natürlich passierte was im Buch, doch es war irgendwie nicht so spannend und hat mich nicht dazu gebracht, dass ich unbedingt weiterlesen muss. Erst ab der Mitte fing das Buch an mich zum Weiterlesen zu locken. Es wurde interessanter und es passierte einfach mehr im Buch. Ab da kann ich sogar sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat, auch wenn ich immer zu in diesem Buch verwirrt war. Ich weiß zum Beispiel genau, dass Daire eine Suchende ist, doch mir ist die Begabung/Gattung/Art/Wesen der anderen irgendwie nicht ganz klar geworden. Sie sind ja anscheinend nicht das gleiche, dennoch wirkte es für mich so, als ob sie die gleichen Gaben haben. Ich fand es wirklich manchmal ein wenig verwirrend in diesem Buch richtig durchzublicken. Es werden manchmal so viele verschiedene Infos im Buch von Paloma oder anderen aufgezählt, dass ich darüber leicht den Überblick verloren habe.
Komme ich mal zu den Charakteren selbst.
Daire konnte ich am Anfang noch nicht wirklich gut einordnen. Ich konnte nicht sagen, ob sie mir als Protagonistin gefällt oder nicht. Ich glaub, dass dies wieder an der schleppenden Erzählung liegen könnte, denn als mir das Buch an sich besser gefiel, mochte ich Daire auch viel lieber als zu Anfang. Wieso ich sie später mochte, lag vor allem daran, dass sie ein eher schlichter Typ ist. Sie lässt sich nicht so leicht beeindrucken und lebt eher bescheiden, was wahrscheinlich auch daran liegen könnte, dass sie zuvor ein Leben geführt hat von dem andere Träumen.
Jeenika mochte ich nicht wirklich gern. Sie war mir viel zu zickig und hat mich einfach genervt. Ich war zwischendurch wirklich froh, dass sie nicht meine Mutter ist. Ich weiß auch nicht. Ich mochte sie einfach nicht.
Dace mochte ich auch ganz gerne. Doch manche Situationen zwischen ihm und Daire kamen mir einfach komisch vor, vor allem da am Ende für mich einfach ein paar Szenen zwischen den beiden gefehlt haben und es einfach alles so schnell zwischen ihnen geht. Auch habe ich mir immer wieder gefragt wie viel Dace von allem weiß. Es wird zwar im Buch angesprochen, dass Daire sich auch fragt was er weiß, doch ihr ist es am Ende klar und mir einfach nicht und das hat mich irgendwie gestört..
Paloma gefiel mir ebenfalls sehr gut. Sie ist einfach eine liebe gute Großmutter und es passte für mich einfach bei ihr alles zusammen. :)
Cade mochte ich auf irgendeine weise allerdings auch. Es ist zwar der Böse in diesem Buch, dennoch passt er einfach gut ins Buch hinein und ich weiß auch nicht, ich mochte ihn im Buch einfach. ^^
Alle anderen Charaktere wie Xotichl, Auden oder auch Lita gefielen mir auch ganz gut.
Der Schreibstil gefiel mir eigentlich recht gut im Buch, doch es gab auch manche Stellen im Buch, wo ich mir dachte, dass Alyson Noel zum Bespiel diesen Vergleich usw. auch hätte rauslassen können.
Eine Sache hat mich in diesem Buch auch noch gestört. Und zwar die Namen. Daire und Dace sind zwar wirklich schöne Namen, doch sie sind sich einfach so ähnlich. Noch schlimmer wird es bei Dace und Cade. Ich konnte mir Cades Namen einfach null merken, es ist zwar nicht schwer, aber ich habe ihn trotzdem immer wieder vergessen. Auch Xotichl ist ein wirklich außergewöhnlicher Name, von dem die Ausspreche im Buch sogar genaustens geschildert wird. Doch auch da musste ich immer wieder überlegen wie es denn nun wirklich war, so dass sie in meinem Kopf irgendwie den Namen Clotil oder so ähnlich bekommen hat. Mann hätte sie doch auch einfach Sotschi (oder wie auch immer es nun jetzt wirklich war) schreiben können, wie es auch im Buch beim Auftauchen ihrer Figur kurz gemacht wurde.
Naja diese Luxusprobleme von Lesern... :D
Insgesamt kann ich sagen, dass ich eine sehr gespaltene Meinung von dem Buch habe, zu erst gefiel es mir nicht so gut und ab der Hälfte dann schon wesentlich mehr. Man hätte einfach mehr aus dem Buch herausholen können, denn an sich war die Story ganz gut. Ich denke, dass es für manche ein wirklich super Buch sein kann, doch für andere könnte es sich als komplettes Gegenteil entwickeln.

Ich gebe dem Buch noch 3 Schwalben. Man kann es lesen, muss es aber nicht unbedingt.


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