Margos Spuren


John Green



Originaltitel: Paper Towns
Erscheinungstermin: 1. November 2011
Seiten: 336
Preis: Taschenbuch: 9,95€
           E-book: 9,99€
ISBN: 978-3-423-62499-2
Verlag: dtv Verlag

Solange Quentin denken kann, ist Margo für ihn das begehrenswerteste Mädchen überhaupt. Doch je näher er ihr kommt, desto rätselhafter und unerreichbarer wird sie. Und dann steht Margo eines Nachts plötzlich vor seinem Fenster und bittet ihn um Hilfe: Er soll sie auf ihrem persönlichen Rachefeldzug begleiten und Freunden, die sie enttäuscht haben, einen Denkzettel verpassen. Quentin macht mit. Für eine Nacht wirft er alle Ängste über Bord. Doch am nächsten Morgen ist Margo verschwunden. Quentin sucht sie verzweifelt und findet Spuren, die ganz bewusst gestreut wurden. Um Margo zu finden, taucht er ein in ihr Universum und folgt ihr quer durch die USA. Es ist eine Reise zu einer Frau, die viel mehr ist, als er sich je erträumt hat, und zugleich ganz anders, als er je hat wahrhaben wollen.

So, ich hab Margos Spuren nun beendet und muss sagen, dass ich wirklich lange für dieses Buch gebraucht habe. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, wobei ich den 1. und 3. wirklich schnell gelesen habe, doch beim Zweiten eher schleppend vorangekommen bin. Irgendwie habe ich es nicht geschafft den Teil an einem Stück zu lesen und fand den mittleren Teil des Buches auch nicht so interessant wie die anderen beiden.

Quentin hat mich irgendwie an Miles aus „Eine wie Alaska“ erinnert. Sie sind beide eher Außenseiter und haben dennoch irgendwie einen genialen Humor. Das gefiel mir an Quentin besonders gut.  Auch seine Art zu denken war ein besonderes Merkmal an ihm und auch alles zu hinterfragen. Quentin gefiel mir als Protagonist wirklich gut.

Bei Margo kann ich nicht genau sagen, ob ich sie mag oder nicht. Sie erinnerte mich ebenfalls ein wenig an Alaska. Und auch bei „Eine wie Alaska“ mochte ich Alaska nicht so gerne, auch wenn ich Margo definitiv lieber mochte. Margo hatte manche Seiten die mir ganz gut gefielen, doch auch manche die ich nicht so mochte.

Ben und Radar gefielen mir richtig gut. Sie haben sich super gut ausgeglichen und haben super in der Buch gepasst.

Auch Lacey hat mir gut gefallen. Durch Margo hält man sie am Anfang für eine richtige zicke, doch dann zeigt sie einem, dass sie ein nettes Mädchen ist, das genau so sehr um ihre beste Freundin trauert wie Quentin selbst.

Der Schreibstil hat mir in diesem Buch wirklich gut gefallen. Ich mag den Schreibstil von John Green einfach richtig gerne, vor allem da in seinen Büchern einfach immer schöne Zitate zu finden sind.

Wie schon am Anfang erwähnt gefiel mit der erste Teil (Margos und Quentin nächtlicher Ausflug) und der dritte Teil (die direkte Suche nach Margo) am besten. Der zweite Teil, wo Quentin versucht Margo zu verstehen, gefiel mir nicht so gut. Ich kam dort irgendwie nur schleppend voran und es war einfach nicht so spannend sie die anderen beiden Teile.

Auch beim Ende habe ich mir ein wenig mehr gewünscht, wie zum Beispiel ein Epilog nach 10 Jahren oder so. Das Ende hat mich leider ein klein wenig enttäuscht.

Insgesamt habe ich ein wenig mehr von dem Buch erwartet. Man kann es durchaus einmal lesen und es hat mir recht gut gefallen, doch ich habe mir wie gesagt etwas mehr vorgestellt. Von mir bekommt es 3,5 Schwalben und ich bin nun gespannt auf den Film.


Kommentare:

  1. Ich muss sagen, ich hab noch nie ein Buch von John Green gelesen.
    Okay, ich hab "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" angefangen, aber nach 100 Seiten abgebrochen...
    Nur ich finde, die hätten den englischen Titel lassen sollen. "Paper towns" hört sich viel besser an als "Margos Spuren"...

    Liebe Grüße,
    Elisa

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  2. Ich überlege schon lange ob ich das Buch lesen soll.
    Deine Rezi war wirklich hilfreich. Vielen Dank :)

    Liebe Grüße

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