Wie Monde so silbern

Marissa Meyer



Originaltitel: Cinder (The Lunar-Chronicles Book 1) 

Erscheinungstermin: 21. Februar 2014
Seiten: 384
Preis: Hardcover: 18,90€
           E-book: 12,99€
ISBN: 978-3-551-58335-2
Verlag: Carlsen Verlag

Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will?
Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …

"Wie Monde so silbern" hat mich schon eine ganze Weile aus meinem Bücherregal angestarrt und nun habe ich endlich die Zeit gefunden es auch wirklich zu lesen. Zuerst war ich ein wenig skeptisch, da ich sofort gesehen habe, dass das Buch aus der Er-/Sie-Perspektive geschrieben ist und ich eher die Ich-Perspektive bei Büchern bevorzuge. Doch "Wie Monde so silbern" hat mir gezeigt, dass es bei manchen Büchern wirklich von Vorteil ist, dass sie aus dieser Perspektive geschrieben sind. So konnte ich in diesem Buch viele verschiedene Charaktere kennenlernen und sie viel besser verstehen. (Auch wenn man so ein bisschen weniger von den ganzen Gefühlen mitbekommt.)
Cinder gefiel mir von Anfang an gut. Ich konnte sie mir sofort gut vorstellen und ihr Leben nachvollziehen. Zu Beginn habe ich mich zwar immer gefragt wieso sie ein Cyborg ist, doch mit der Zeit hat sich dies geklärt. Mir gefiel Cinders Art und ihr Charakter einfach richtig gut.
Kai war für mich auch einfach nur sympathisch. Ich konnte auch sein Leben gut nachvollziehen und mich gut in ihn hinein versetzen. Ich mochte Kai richtig gerne.
Bei Dr. Erland dachte ich zuerst, dass er ein richtig mieser Typ ist, doch dann lernt man ihn besser kennen und weiß, dass er nur das Beste für Cinder will. Mir gefiel auch Dr. Erland. Richtig gut.
Auch alle anderen Charaktere haben mir gut gefallen und ich hoffe, dass ich manche von ihnen auch im nächsten Band wieder sehen werde.
Der Schreibstil an sich gefiel mir am Anfang noch nicht, da das ganze Buch, wie schon gesagt, in der Er-/Sie-Perspektive geschrieben ist, doch dann gefiel er mir eigentlich doch relativ gut.
Die Thematik im Buch hat mir besonders gut gefallen, da ich zuvor noch nie eine Dystopie gelesen habe, in der es um Cybors und Androiden geht. Mir hat dieses zusammen mit der Story wirklich gut gefallen.
Was mich ein wenig gestört hat, ist, dass mir die Figuren ein wenig zu schwach beschrieben wurden. Ich konnte mir zwar Cinders Körper vorstellen, doch nicht ihr Gesicht. Noch weniger hatte ich überhaupt eine Vorstellung von Kai. Ich wusste, dass er hübsch sein muss und wohl Asiatisch aussehen müsste, da das Buch immerhin in Neu Peking spielt, doch eine genaue Vorstellung hatte ich nicht. Dies hatte ich auch bei Adri, Pearl und Peony.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich werde mir auf jeden Fall noch die anderen Bände holen. Von mir
bekommt das Buch 4 Schwalben.




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