Ein Sommer ohne uns



Sabine Both


 Erscheinungstermin: 15. Februar 2016
Seiten: 240
Preis: Klappenbroschur: 12,95€
            E-book: 8,99€
ISBN: 978-3-7855-8222-0
Verlag: Loewe Verlag
Quelle


Eine große Liebe. Und eine Auszeit von der Treue.

Eine offene Beziehung. Für drei Monate. Zwischen Abi und Studium. Sich ausprobieren. Mit anderen. Danach ist alles wieder wie zuvor und Tom und Verena weiterhin ein Paar. Denn sie lieben sich und wollen für immer zusammen bleiben. Doch ist das wirklich so einfach, wie sie es sich vorstellen?

Verena und Tom kennen sich von klein auf, sind ein Paar, seit sie dreizehn sind. Sie gehören einfach zusammen und das soll für immer so bleiben.
Aber ein Gedanke lässt Verena – mitten im Abistress und voller Vorfreude auf das anstehende Studium – nicht mehr los: Sie hat noch nie einen anderen Jungen geküsst, geschweige denn Sex mit einem anderen gehabt. Doch sie liebt Tom und sich von ihm zu trennen oder ihn zu betrügen, kommt nicht infrage.
Als sie schließlich mit Tom darüber spricht, treffen die beiden eine Vereinbarung: eine offene Beziehung, drei Monate Austobzeit nach dem Abi. Danach ist alles wieder wie vorher und die zwei wieder ein Paar.
Zunächst genießen die beiden es, sich auszuprobieren. Doch sie haben nicht mit den Gefühlen gerechnet, die das Arrangement mit sich bringt: Zweifel tun sich auf. Ängste. Werden sie rechtzeitig einen Ausweg finden?


Als ich von der Thematik in "Der Sommer ohne uns" gehört habe, war ich schon sofort ganz heiß darauf das Buch zu lesen, denn bisher kenne ich noch kein Buch, das sich um dieses Thema dreht.

Leider musste ich feststellen, dass mir die Umsetzung nicht so super gefallen hat und man noch mehr hätte rausholen können.

Aber beginne ich mit dem Schreibstil, denn der ist mir sofort aufgefallen. Sabine Both schreibt in sehr kurzen abgehackten Sätzen und sehr wenigen Nebensätzen. Dabei wird die Sicht der Protagonisten Verena und Tom sehr oft und bei jedem Absatz geändert. Mir persönlich gefiel der Schreibstil nicht so besonders gut, allerdings gewöhnt man sich sehr schnell daran und so lässt sich das Buch sehr schnell lesen.

Verena und Tom lernt man in dem Buch eher schwach kennen. Die Umschreibung der beiden ist kurz gehalten und so erfährt man nur, dass Tom sehr groß, Verena eher klein und ihre Figur nicht besonders kurvig ist. Das fand ich sehr schade. Man erlebt ein paar Gefühlen mit den beiden, doch einen tiefen Einblick bekommt man nicht. Dazu kommt dann noch, dass so auch keine wirkliche Tiefe in dem Buch geschaffen wird.

Wie zu Beginn schon erwähnt, hat mich das Thema von Anfang an begeistert, allerdings bin ich der Meinung, dass man sehr viel mehr daraus hätte machen können. Ich bin ein klein wenig enttäuscht und hätte mir ein wenig mehr erwartet.

Das Ende war auch eher lau und für mich haben sich die Ereignisse auch ein wenig überschlagen, da doch noch sehr viel passiert, was man definitiv hätte rauslassen können.

Insgesamt finde ich es schade, dass das Buch nicht wirklich meinen Erwartungen entsprochen hat und das Potenzial von dem Thema nicht genutzt wurde. Trotzdem fand ich, dass es ganz gut zu lesen war. Von mir bekommt es 2 Schwalben, da es für mich nicht in dem Sinne schlecht ist, dass ich mich durch das Buch quälen musste. Schade, dass es mich doch nicht so begeistern konnte wie ich es mir erhofft habe. 



Noch ein großes Dankeschön an 
den Loewe Verlag für dieses Rezensionsexemplar. 


1 Kommentar:

  1. Liebe Luisa,
    ich bin ja ziemlich froh, dass ich nicht die Einzgie bin, die mit diesem Buch nicht so richtg etwas anfangen konnte. Ich habe nur den Anfang gelesen und habe recht schnell gemerkt, dass wir nicht zusammen passen. Ich habe es dann abgebrochen und zurück in unser Leseexemplare Regal gestellt, weil ich einfach nicht mit dem Schreibstil zurecht gekommen bin. Das war zwar besonders, aber absolut nicht meins.

    Liebst, Lotta

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