Demon Road - Hölle und Highway

Derek Landy


Originaltitel: Demon Road 01 (The Demon Road Trilogy)  
Erscheinungstermin: 19. September 2016
Seiten: 480
Preis: Hardcover: 19,95
              E-book: 14,99€
ISBN: 978-3-7855-8508-5
Verlag: Loewe



 Wenn ihr glaubt, eure Eltern wären schwierig, dann solltet ihr euch mal mit Amber unterhalten!

Amber Lamont ist gerade 16 Jahre alt, als sie feststellen muss, dass ihre eigenen Eltern sie gerne zum Abendessen verspeisen möchten. Nur so könnten sie ihre Kräfte wieder aufladen. Alles klar: Ambers Eltern sind waschechte Dämonen.
Seitdem ist Amber auf der Flucht. Quer durch die USA ist sie auf der Demon Road unterwegs, einem magischen Straßennetz, das unheimliche Orte und schauerlichste Wesen miteinander verbindet. Sie trifft auf Vampire, Hexen und untote Serienkiller und erfährt nach und nach, was für teuflische Fähigkeiten in ihr stecken ...


Dies ist das erste Buch was ich von Derek Landy gelesen habe.  Ich war sehr gespannt was mich erwarten wird, da mir von vielen ans Herz gelegt wurde, dass seine Bücher super lustig seien und einen einfach umhauen. Leider muss ich sagen, dass mich dieses Buch nicht komplett mitreißen konnte. Es gab zwar wirklich gute und spannende Stellen, doch manchmal hat mir einfach der Anreiz gefehlt weiter zu lesen.
Der Einstieg fiel mir sehr leicht und man lernt Amber als einfaches Mädchen kennen, das wie andere auch sehr normale Probleme hat. Ihre Situation mit ihren Eltern wird einem auch sehr schnell bewusst und die Story nimmt schnell an Fahrt auf.
Leider muss ich sagen, das Amber mir zu Beginn zu einfach erschien. Sie hatte irgendwie nichts Besonderes, auch wenn ihre Eltern sie natürlich töten wollen und sie ein Dämon ist. Doch trotzdem hatte sie mir zu wenig Charakter. Gegen Ende des Buches gefiel sie mir dann schon besser und ich konnte mehr mit ihrem Charakter anfangen.
Milo gefiel mir gut. Er ist mysteriös und ich habe mich immer wieder gefragt, was sich hinter ihm verbirgt.
Glen ging mir, wie auch Amber und Milo,  ziemlich auf die Nerven, doch er gehört trotzdem irgendwie dazu und passte zu den zweien.
Die Nebencharaktere haben auf mich alle einen ziemlich ähnlichen Eindruck gemacht. Sie wirkten irgendwie alle gleich und hatten irgendwie nichts Besonderes. Die Art des Redens war meiner Meinung nach fast identisch und auch der Humor war sehr gleich.
Der Schreibstil an sich hat mir gut gefallen und so war das Buch einfach zu lesen. Ein wenig enttäuscht war ich, da mir zu Beginn erzählt wurde, dass der Humor in Derek Landys Büchern so toll sein soll und mir das hier irgendwie gefehlt hat.
Dazu muss ich noch sagen, dass mir in dem Buch etwas zu viel passiert ist. Es gab wirklich spannende Stellen, doch insgesamt war mir das Buch irgendwie zu weit gefächert. Es passiert einfach zu viel.
Das Ende hat mir gut gefallen und ich bin, auch wenn sich manche Dinge hier negativ anhören wirklich gespannt wie es wohl für Amber weiter geht.
Insgesamt hat mit das Buch mittelmäßig gefallen. Ich würde es nicht direkt weiter empfehlen, doch ich würde auch niemandem abraten es zu lesen. Ich gebe ihm 2,5 Schwalben.




Vielen Dank an den Loewe Verlag 
für dieses Rezensionsexemplar.

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